- Fotos: Stengel Fotografie

ROTENBURG/F. Musikalische Zeitreise

Gefeierte Premiere für das neue Album von Shiregreen

18.02.19 - Die Erwartungen waren groß, und das Bürgerzentrum in Rotenburg an der Fulda restlos gefüllt, als der Liedermacher Klaus Adamaschek alias Shiregreen gemeinsam mit einer fünfköpfigen Band sein neues Album „References - Songs about songwriters“ vorstellte.  Und die Erwartungen wurden erfüllt: Die Zuschauer erlebten eine faszinierende und fesselnde Zeitreise mit wunderbaren Songs, berührenden Geschichten und stimmungsvollen Bildern, am Ende des Konzertes gab es mehrfach stehende Ovationen.

„Über drei Jahre lang habe ich an diesem Projekt gearbeitet, und jetzt stehen wir hier und sind so gespannt, wie euch die Songs gefallen,“ so eröffnete Klaus Adamaschek das erste große Releasekonzert für sein References-Projekt, mit dem er legendären Songwritern wie Leonard Cohen, Neil Young oder Joan Baez seine ganz persönliche Referenz erweist. Und dann ging es Schlag auf Schlag, Song auf Song, und die musikalischen Stile und Stimmungen wechselten wie die spannenden Bildmontagen auf der Großleinwand hinter den sechs Musikern.

Mal ging es für Shiregreen ungewöhnlich rockig zur Sache, wie beim Song „Stolen songs“, der davon erzählt, wie dem Frontmann der Band Creedence Clearwater Revival John Fogerty die Rechte an seinen Liedern gestohlen wurden und das natürlich im erdigen CCR-Sound. Und dann gab es wieder stille und zarte Töne, wie bei der sehnsuchtsvollen Ballade „Townes and Me“, die Adamaschek über den früh verstorbenden amerikanischen Songwriter Townes van Zandt geschrieben hat und in dem die beiden gemeinsam durch amerikanische Traumlandschaften fahren.

Ganz großes Theater bot die Band beim Stück „In Barbara's room“, der dem kanadischen Songwriter Leonard Cohen gewidmet ist, der „ein gutes Stück der Hintergrundmusik“ zu Adamascheks Leben geliefert hat. Das enorm vielseitige Akkordeon von Sascha Schmitt, die stimmungsvolle Querflöte von Kristina Alsbach und die anrührende Harmoniestimme von Marisa Linß bildeten eine schwelgerischen Klangteppich voller Melancholie. Und ganz still wurde es im Bürgerzentrum, als Marisa Linß mit ihrer glockenklaren Mezzo-Sopran-Stimme die Hymne „Here's to Joan“ anstimmte, die der Sängerin und Friedenskämpferin Joan Baez gewidmet ist.

Überhaupt ließen sich die Musiker mit enormer Spielfreude auf Adamascheks neue Lieder ein und brachten dabei viel eigene Kreativität ein. So der Gitarrist Morris Kleinert, der die Mark-Knopfler-Referenz „From that day on“ zunächst mit seiner sehnsüchtig wimmernden Pedal-Steel begleitete, um dann am Ende des Songs ein furioses Gitarren-Solo ganz im Stile des Dire-Straits-Gründers abzuliefern. Oder Paul Adamaschek, der mit seinem Bass die kunterbunt gemischten Musikstile zusammen hielt und zudem mit dem Bob-Dylan-Original „The times they are a changing“ glänzte.

Am Ende hielt es das Publikum nicht mehr auf den Sitzen: Mit stehenden Ovationen wurden insgesamt drei Zugaben eingefordert. (pm) +++


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