Diese linke Gruppierung hatte sich den Weisungen der Polizei widersetzt. Einzelne haben sich vor den Kameras der Journalisten versteckt um unerkannt zu bleiben. - Foto: Christian P. Stadtfeld

FULDA Kommentar von Christian P. Stadtfeld

Die Demokratie lebt! Rechte genauso beängstigend wie Links-Extremisten

18.02.19 - Nazis haben in Fulda keine Existenz. Diese Verirrten vom III. Weg sind unerwünscht. Das haben die 1.500 überwiegend friedlichen Gegendemonstranten, die sich an unterschiedlichen Aktionen beteiligt haben, am Samstag in der Innenstadt deutlich gezeigt. Fulda ist und bleibt bunt.

Der III. Weg hat sich durchgesetzt und ist mit Fackeln durch Fulda marschiert. Gehör haben die 135, in der Überzahl erschreckenderweise viele junge Leute, aber ausschließlich in den eigenen Reihen gefunden. Nachhaltigkeit gleich Null. Was bleibt, ist der bittere Beigeschmack: Fulda wurde als Ort dieser ohrenbetäubenden Kundgebung ausgewählt. Warum?

Beängstigend sind aber nicht nur die Rechten und ihr schräges Gedankengut, sondern auch die knapp 150 Linken. Die Extremisten sind mit dem Zug nach Fulda gereist, um Krawall zu machen. Sie hatten das Ziel, direkt auf die Rechten zu treffen. Das hat die Polizei zum Glück verhindert. Deshalb war der Einsatz mit über 1.000 Polizisten, darunter auch Spezialkräften, absolut gerechtfertigt. Diejenigen, die sich über die Dimension des Einsatzes echauffieren, haben Scheuklappen auf und verkennen den Ernst der Lage.

Ein Teil dieser 'linken Szene' hat sich von den Journalisten nicht fotografieren lassen - und weggeduckt oder hinter Sonnenbrillen, Basecaps oder Transparenten versteckt, um unerkannt zu bleiben. Diese Extremisten müssen mehr in den Fokus der Sicherheitsbehörden und des Verfassungsschutzes rücken.

Es bleibt zu hoffen, dass Nazis und Linksextreme nicht wiederkommen. Sie haben nicht nur das Stadtleben lahmgelegt, sondern zu großer Verunsicherung bei Einwohnern geführt. Aber die Fuldaer Bevölkerung hat sich bewährt und mehr als deutlich gezeigt, Extremisten von rechts und links haben in Fulda nichts zu suchen. Die Demokratie lebt! (Christian P. Stadtfeld) +++


Christian P. Stadtfeld Journalist aus Fulda mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Politik und Aktuelles. Reporter, weil es großartig ist, viele Menschen und ihre ganz persönlichen Geschichten kennenzulernen. Chefredakteur von OSTHESSEN|NEWS.



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