Der Samtags-Chor aus Reichenbach begeisterte in der Klosterkirche am Kreuzberg mit modernen und auch alt bekannten Melodien rund um die Liebe und den Glauben. - Foto: Marion Eckert

KREUZBERGKonzert in der Klosterkirche

Samstags-Chor aus Reichenbach begeisterte mit schwungvollen Melodien

17.04.18 - In der Klosterkirche am Kreuzberg zu singen und zu musizieren ist für Sänger und Musiker stets eine besondere Ehre. Der Samstags-Chor aus Reichenbach war sich dieser Ehre bewusste und bedankte sich mit einer Vielzahl an geistlichen und weltlichen Melodien beim Publikum und den Franziskanern. Pater Martin Domogalla, der die Begrüßung der Chors übernommen hatte, freute sich auf neue und altbewährte Klänge und eine harmonische Stunde in der Klosterkirche.

Schwungvoll eröffneten die Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Matthias Nöth und Bernd Hammer am Klavier das Konzert mit dem Stück „In deinem Haus bin ich gern Vater“. Zu einem Bekenntnis im Glauben und Vertrauen auf Gott wurde das Stück „Meine Zeit steht in deine Händen“.

Der Samstags-Chor ist eine Untergruppe des Sängerkranz Reichenbach, stellte Sprecher Stefan Raab den Chor vor. Erstmal trat der Chor bei einem Familiengottesdienst 2008 auf und ist seither nicht mehr aus dem Vereins- und Gemeindeleben wegzudenken. Anfangs traf sich der Chor am Samstag zur Probe, daher auch der Name. Probentag ist mittlerweile montags, doch der Name ist geblieben.

25 Sänger gehören derzeit zum Samstags-Chor, zu dem Sänger aus den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld gehören. Wie viel Freude ihnen das gemeinsame Singen macht, das zeigten sie nicht nur mit ihrer Lebendigkeit sondern auch mit strahlenden Gesichtern, die die Freude auf das Publikum überspringen ließen.

Mit dem bekannten „Halleluja“ von  Leonard Cohen und dem Stück „Silent Garden“, einem ruhigen Song, der von der Auferstehung des Herrn und dem leeren Grab erzählte, setzten sie das Konzert fort. Ja, die Auferstehung war nicht laut und von Trompeten begleitet, sondern leise mitten in der Nacht ohne öffentliches Halleluja.

„Herr führe mich und begleite mich“, sang der Chor im Stück „Lead me, guide me“. „Denn wenn er uns begleitet können wir uns nicht verirren.“ Von der Liebe handelte das „The Rose“ und auch das Instrumenalstück von Robin Hillenbrand auf der Trompete „My Heart Will Go On“, der bekannte Filmsong aus „Titanic“ hatte die Liebe zum Thema.

Nach Afrika, genauer nach Südafrika ging es mit dem rhythmischen Song „Siyahamba“ der vom Glück, der Sonne und Tanz am Ende eines arbeitsreichen Tages erzählt. Dann singen die Menschen in Afrika am liebsten, und natürlich auch wenn der Löwe des Nachts schläft. Damit war die Überleitung zu „The Lion sleeps tonight“ auch geschafft.

Weiter ging es mit einem Instrumentalstück, das die beiden Chorleiter Bernd Hammer und Matthias Nöth am Akkordeon spielten und dem österreichischen volkstümlichen Stück „Gern ham tut gut“, das vom 
Gleichklang zweier Herzen erzählte.

„Die Schöne und das Biest“ ist eigentlich ein französisches Volksmärchen, das 1991 als Disney Zeichentrickfilm und im vorigen Jahr als  Liebes-Fantasy-Musical ebenfalls von Disney verflimt wurde. Die Titelmelodie hatte sich der Reichenbacher Samtags-Chor ausgewählt mit dem märchenhaften Text: „Märchen schreibt die Zeit, es ist ein altes Lied, bittersüß verwirrt, einseh'n, dass man irrt, und auch mal vergibt.“

Weiter ging die musikalische Reise an „Das Meer“ und schließlich nach England und Schottland. Eine Schottische Melodie „Highland Catherdal“ spielte Robin Hillenbrand auf der Trompete.  Sandra Hammer begeisterte als Solisten im Stück „In a Country Churchyard“ und erzählte von einer kleinen Kapelle in der ein ländliches Hochzeitfest gefeiert wird und die Liebe wie Sterne am Himmel ist.

Mit dem bekannten Hit „Too much heaven“ von den Bee-Gees und „What a wonderful world“ von Louis Armstrong läutete der Chor die letzten Stücke ein. Nicht fehlen durfte „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“, der zu den ersten Stücken zähle, das der Reichenbacher Samstags-Chor einstudiert hatte und noch heute gerne singt.

Schließlich ging das Konzert mit „Vom Flügel eines Engels berührt“ und den gemeinsam gesungenen „Irischen Segenswünschen“ zu Ende.  Ja, vom Flügel eines Engels berührt, mit diesem Satz umschrieb Pater Martin zum Abschluss das Konzert und hoffte, wie in den Segenswünschen besungen auf ein baldiges Wiedersehen in der Klosterkirche auf dem Kreuzberg. (me) +++


Über Osthessen News

Kontakt
Mediadaten
Werbung
Impressum

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Service

Stellenangebote
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage
Biergärten
Freizeit Tipps
Mittagstisch
Beilagen
Benzinpreis Vergleich

Social Media

Facebook
Twitter
Instagram

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön