Zeit für die leichteren Sommersachen: Im Frühjahr ist es an der Zeit den Kleiderschrank auszumisten - Fotos: Fotolia

REGION ON-Wissen

Endlich Sonne: Frühjahrsputz im Kleiderschrank

10.04.18 - Nach dem ewig trüben Winter hat endlich der lang ersehnte Frühling Einzug gehalten und verwöhnt mit milderen Temperaturen und mehr Sonnenschein. Höchste Zeit, auch den Kleiderschrank auf die warme Saison vorzubereiten und die dicken Wintersachen in die hintere Ecke zu verbannen. Mit einem kleinen Frühjahrsputz kann die persönliche Garderobe für Frühjahr und Sommer fitgemacht werden.

Jetzt ist die passende Gelegenheit, den Kleiderschrank einmal von Grund auf auszumisten und nicht zuletzt Platz für neue trendige Stücke zu schaffen. Die Vorfreude auf den Sommer ist vielleicht die beste Motivation, um hier Spaß mit etwas Nützlichem zu verbinden.

Schritt für Schritt zum aufgeräumten Schrank

Frühjahrsputz klingt für viele wenig verlockend und doch sieht das Zuhause nach dem Räumen und Schrubben einfach wieder frisch und einladend aus. Das Abschreckendste ist vielleicht die Tatsache, dass der Begriff mit einer Vielzahl unterschiedlicher Putzaktionen verbunden ist, die insgesamt ganz schön viel Arbeit bedeuten. Dennoch ist man im Nachhinein in der Regel überzeugt, dass sich die Mühe gelohnt hat, wenn die Sonne wieder ungehindert durch die Scheiben strahlen kann und jedes Zimmer in neuem Glanz erstrahlt.

Immerhin muss ja nicht alles auf einmal erledigt werden. Wenn jeden Tag ein wenig Arbeit investiert wird, ist nach kurzer Zeit ebenfalls vieles geschafft. Auch die Runderneuerung beim Kleiderschrank lässt sich gut auf mehrere Etappen aufteilen. Schritt für Schritt lässt sich die Garderobe aussortieren und für die neue Saison vorbereiten.

Ausmisten und Aussortieren

Über die kalten Monate sind dicke Pullover, lange Unterwäsche, Strumpfhosen, Wollsocken, Westen und Jacken in die vorderen Regalreihen gerutscht und türmen sich dort mal mehr, mal weniger ordentlich. Vieles davon wird im Sommer nicht gebraucht und kann deshalb wieder nach hinten oder in die oberen Etagen des Kleiderschranks verräumt werden.

Zuallererst gilt es jedoch, sich einen Überblick zu verschaffen und richtig auszusortieren. Es lohnt sich, die einzelnen Stapel einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und zu entscheiden, was überhaupt noch einmal in den Schrank wandern sollte. Es ist hilfreich, sich hier unterschiedliche Stapel anzulegen, je nachdem, in welchem Zustand die Kleidung ist oder was damit passieren soll:

· Kaputte Kleidung: Ist eine Reparatur möglich oder sinnvoll? Wenn nicht, sollte das Stück entsorgt werden.

· Fehlkäufe: Diese Stücke haben meist noch einen recht hohen Wert, weil sie kaum oder sogar noch nie wirklich getragen wurden. Sie können weitergegeben werden.

· Saisonale Kleidung: Den richtig dicken Wintermantel, Wollschals, Handschuhe und die warme Thermounterwäsche kommt auf einen gesonderten Stapel. Nach dem Aussortieren können die Stücke gegebenenfalls noch einmal gewaschen oder gereinigt und dann wieder zurück in den Schrank geräumt werden.

Nicht selten findet sich dabei das ein oder andere Stück, das definitiv nicht mehr gebraucht wird. Auf diese Weise können Fehlkäufe oder Outfits ausgemustert werden, die einfach nicht zum jeweiligen Stil passen oder deren Trenddatum ganz klar abgelaufen ist.

Neuer Glanz für alte Stücke

Ausmisten schafft Platz für neue Trendstücke

Wer grundsätzlich etwas mehr Platz zur Verfügung hat, kann sich überlegen, ob solche Stücke nicht trotzdem aufbewahrt werden. Die Erfahrung zeigt, dass sich bislang wirklich beinahe jeder Modetrend früher oder später einmal wiederholt hat. Hier kann man echtes Stilbewusstsein zeigen, wenn man noch auf „originale“ Vintagekleidung zurückgreifen kann. Aktuell ist beispielsweise die Leggins aus den 80er Jahren wieder total angesagt. Wer Glück hat, findet sogar ein Paar im Metalliclook in seinem Schrank. Kombiniert mit einem lässigen Shirt oder einer leichten Daunenjacke für die Übergangszeit ist das altbewährte Kleidungsstück heute wieder angesagt.

Dasselbe gilt für Blusen mit Carmen-Ausschnitt oder großformatige Sonnenbrillen, was ein Besuch auf der Modenschau „Fuldaer Glanzlichter“ im März zeigte. Lassen sich solche Schätze von früher noch in den Tiefen des Schrankes hervorzaubern, ist man für die kommende Modesaison bestens gerüstet.

Weitergeben statt wegwerfen

Kleidung die noch weitestgehend in einem guten Zustand ist, kann an eine Kleiderspende weitergegeben werden. Auf diese Weise kommen die Sachen einem sinnvollen Zweck zugute. Auch Schuhe oder verschiedene Accessoires können gespendet werden.

Alternativ bietet es sich an, die aussortierten Stücke wieder zu Geld zu machen. So lässt sich die Haushaltskasse etwas aufbessern oder der Erlös kann in neue schicke Klamotten investiert werden. Hierfür eignen sich Privatverkäufe, zum Beispiel auf einem Flohmarkt. Im März fand passend dazu der erste Fuldaer Fashion Flohmarkt statt. Wer diese Gelegenheit verpasst hat, kann sein Glück als Verkäufer auf einem der zahlreichen weiteren Märkte in Hessen versuchen.

Einschlägige Tausch- oder Verkaufsplattformen im Internet sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, aussortierte Kleidung zu Geld zu machen. Eine weitere Alternative ist das Abgeben an ein Secondhand-Geschäft. Hier wird das Verkaufen von Profis übernommen und jeweils eine bestimmte Provision bezahlt.

Ordnung im Kleiderschrank

Schließlich können die Kleidungsstücke, welche die Ausmusterung überstanden haben zurück in den Schrank geräumt werden. Jetzt ist zudem die letzte Gelegenheit, hier die Fächer sauberzumachen und Staub zu wischen.

Viele haben sich im Laufe der Jahre ein ganz eigenes Ordnungssystem angeeignet, um für sich die Übersicht zu behalten. Manche trennen ihre Garderobe streng nach Freizeit- und Businesskleidung, andere nach Farben. Letzteres wird auch von den Profis auf den Modeschauen praktiziert. Dort wird die Kleidung von hell nach dunkel sortiert.

Am häufigsten wird klar nach einzelnen Kleidungstypen geordnet, zudem ist eben die Aufteilung in Sommer- und Winteroutfits sinnvoll. Was gerade nicht gebraucht wird, kommt nach hinten oder nach oben im Schrank. So sind die Sachen, die gerade aktuell sind am besten in Griffnähe.

Blusen, Hemden, Kleider, Röcke oder auch Hosen lassen sich platzsparend und übersichtlich auf Kleiderbügeln aufbewahren. Auf diese Weise bleibt alles direkt im Blick, was die tägliche Auswahl viel einfacher macht. Elastische Kleidung oder Stücke aus Strick sollten hingegen nicht dauerhaft auf Bügeln hängen, sie können unter Umständen durch das Gewicht ausleiern. Zusammengefaltet und gestapelt bleiben sie besser in Form. Socken, Unterwäsche, Gürtel, Schals oder andere Accessoires lassen sich zusammengerollt besonders platzsparend aufbewahren.

In einem begehbaren Kleiderschrank können transparente Boxen dabei helfen, die Übersicht zu behalten und die Textilien gleichzeitig vor Staub zu schützen. Wer eine Kommode mit Schubladen hat, können Etiketten beim Aufräumen oder Finden der Sachen helfen.

Kleidung richtig aufbewahren

Sortieren nach Farben sorgt für einen ...

Jeder kennt vermutlich diesen etwas merkwürdigen Geruch, den Kleidung manchmal bekommt, wenn sie über längere Zeit im Schrank gelagert wurde. Mit ein paar Tipps kann alles so aufbewahrt werden, dass die Stücke von Motten und unangenehmen Gerüchen verschont bleiben. In jedem Fall sollte Kleidung stets gewaschen ins Sommer- oder Winterquartier wandern. Motten orientieren sich an Gerüchen wie Schweiß und nisten sich in verunreinigten Stücken am ehesten ein.

Unangenehm empfinden die Plagegeister hingegen den Duft von Lavendel, Zitrone oder Zedernholz. Mit Mottenkugeln, Lavendelsäckchen oder etwas Duftöl in den Regalen können sie effektiv ferngehalten werden. Wichtig ist, den Duft regelmäßig aufzufrischen. Darüber hinaus gibt es weitere Hausmittel, die einem Mottenbefall vorbeugen. Naturfasern werden von den Tieren übrigens bevorzugt. Verschiedene Wollstoffe oder Seide sollten besonders geschützt werden.

Wer wenig Platz im Schrank hat, kann Kleidung auch in einem Bettkasten oder im Keller oder Dachboden aufbewahren. Praktisch sind hier zudem spezielle Vakuumbeutel, die einen guten Schutz vor Motten oder Schimmel bieten. Nach dem Absaugen der Luft benötigt das Kleiderpaket zudem nur noch einen Bruchteil des Volumens an Stauraum. Allerdings eignet sich diese Methode nicht so gut für empfindliche Textilien, da die Stücke stark komprimiert und geknittert werden. Viele Winterjacken können so jedoch bedenkenlos „eingetütet“ werden. +++


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