- Fotos: Rüdiger Christ

FELDATAL/RHÖN Neubau eines Biberdammes

Heimat in der Thüringer Rhön gefunden: Der Biber ist zurück

14.03.18 - An der Mündung des Albabaches in die Felda hat in den letzten Jahren der Biber wieder eine Heimat in der Thüringer Rhön gefunden. Unermüdlich sind die Biber beschäftigt, ihren neuen Lebensraum zu gestalten, davon zeugt derzeit der Neubau eines Biberdammes.

Fast ein Jahrhundert galt der Biber in der Rhön als ausgestorben. Zur Freude der Naturliebhaber ist er aber jetzt an der Felda wieder zurück und dort aktiv. Der Baumeister der Natur, wie der Biber auch oft genannt wird, ist ein faszinierendes Wildtier, das die Uferregionen unserer Flüsse besiedelt, gestaltet und aktiven Hochwasserschutz betreibt. Der Biber gehören seit Millionen von Jahren in die Auen unserer Flüsse und vollbringen dort großartige Leistungen.

Biber schaffen Strukturen und Lebensräume, die den anderen Arten zugutekommen. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten profitieren enorm von den Aktivitäten des Bibers, darunter Laubfrosch, Eisvogel, Schwarzstorch, Bachforelle sowie viele Libellen. Besonders charakteristisch sind die Kegelschnitte an Gehölzen. Im Frühling und Sommer fressen Biber vorwiegend krautige Pflanzen und fällen keine Gehölze. Die Nahrung im Herbst und Winter konzentriert sich hingegen auf Gehölze. In dieser Zeit benagen die Biber Sträucher und Bäume. Von diesen bevorzugen die Nager vor allem die Knospen, die zarte Rinde und die jungen Zweige. (pm) +++


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