(v.l.) Hakki Orhan (Stadt Gersfeld (Rhön)), Bürgermeister Dr. Steffen Korell, Thomas Seban (Planungsbüro Köhl), Hr. Kreuzer (Fa. Ulrich Bau), Klaus Niebling (Stadt Gersfeld (Rhön)) - Foto: privat

GERSFELDSichere Wasserversorgung

Millionen für Trink- und Löschwasser - Spatenstich für neue Wasserleitung

09.09.17 - Die Trink- und Löschwasserversorgung der Stadt Gersfeld in der Rhön muss in den kommenden Jahren grundhaft neu geordnet werden. Vorhandene Hochbehälter, Quellen, Wasserwerke und Wasserleitungen müssen saniert werden, einge werden wegfallen und andere werden erstmals gebaut werden müssen.

Bereits vor einigen Jahren wurden erste Wasserleitungsabschnitte gebaut, die die Wasserkuppe und damit insbesondere die dort befindlichen, wasserreichen Tiefbrunnen und Hochbehälter mit dem Versorgungssytem Gersfeld verbinden sollen. Die seinerzeit verlegten Leitungen verlaufen, über ein Pump- und Druckminderbauwerk in der Gemarkung Obernhausen, derzeit bis in die Nähe der oberen Kohlgrabenhöfe. Nach diversen intensiven und teilweise kontroversen Beratungen der städtischen Gremien zu diesem gewichtigen und komplexen Thema wurde das, diesen Baumaßnahmen konzeptionell zugrunde liegende, Wasserbauprogramm schließlich endgültig zur Umsetzung freigegeben.

„Wasser ist ein Grundnahrungsmittel und eines unserer wertvollsten Güter! Neben der Sanierung und Erhaltung unserer Infrastruktur hat die Herstellung einer hygienisch einwandfreien, versorgungssicheren und auch bezahlbaren Trink- und Löschwasserversorgung eine sehr hohe Priorität,“ erklärt Gersfelds Bürgermeister Dr. Steffen Korell. So wurden in den letzten Monaten dringend benötigte Planungen ausgearbeitet und Vergabeverfahren durchgeführt. Mit dem nun begonnen Weiterbau der Wasserleitung von den Kohlgrabenhöfen nach Brembach wird die Wasserkuppe mit dem Versorgungssytem Gersfeld-Kernstadt verbunden und die hygienisch nicht einwandfreie Quelle im Glaswald wird abgeschlagen werden können. Außerdem wird das Ortsnetz in Brembach erneuert werden. Im Zuge dieser Baumaßnahme werden 3410 m Wasserleitung und parallel hierzu auch einige Meter Glasfaserkabel zur Breitbandinternetversorgung verlegt. Die Maßnahme hat ein Kostenvolumen von knapp über eine Million Euro.

„Ich bin sehr froh, dass es nun weitergeht. Bald werden wir auch mit dem Bau einer neuen Wasserleitung beginnen, die Sandberg mit der Kernstadt verbindet. Als nächstes stehen dann etwa die Erneuerung unseres Wasserwerks im Gichenbachtal, die Sanierung einer Quelle in Sandberg, die Erneuerung der Ortsnetze Sandbergs und Rengersfelds und die Sanierung der Hochbehälter in Gersfeld und möglicherweise auf der Wasserkuppe an. Die Beratungen und Vorbereitungen hierfür laufen bereits. Das Thema Wasserversorgung wird uns in den kommenden Jahren noch intensiv beschäftigen und leider einiges kosten“ so Bürgermeister Dr. Steffen Korell. Sobald nächste Maßnahmen zur Umsetzung anstehen, werden die Bürgerinnen und Bürger über diese im Detail informiert werden. (pm) +++


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