REGIONHier wird geblitzt

700 Polizeibeamte in Hessen im Einsatz beim "Speedmarathon"

19.04.17 - Autofahrer mussten an diesem Mittwoch besonders auf ihr Tempo achten. Beim europaweiten „Speedmarathon“ kontrollierten auch in Hessen über 700 Polizeibeamte an rund 300 Messstellen die Geschwindigkeiten. Viele der Kontrollstellen wurden bereits im Vorfeld von der Polizei bekannt gegeben. „Uns geht es nicht darum, an diesem Tag möglichst viel Geld einzutreiben, sondern darum, das Bewusstsein für zu schnelles Fahren zu schärfen“, erklärt Martin Schäfer, Pressesprecher der Polizeidirektion Osthessen.


„Denn überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor Unfallursache Nummer eins.“ Natürlich ist auch den Polizeibeamten bewusst, dass die Verkehrsteilnehmer am Tag des „Speedmarathons“ besonders vorsichtig unterwegs sind. „Morgen halten sich die meisten bereits nicht mehr an Geschwindigkeitsbegrenzungen“, weiß der erfahrene Polizist. „Jeder, der zu schnell fährt, sollte sich aber auch über mögliche Konsequenzen Gedanken machen“, so Schäfer weiter. Man dürfe nicht nur die so verursachten Unfalltoten sehen, sondern vielmehr auch deren Angehörige. „Da ist zum Beispiel die Familie, die übrig bleibt, wenn das Kind auf einmal nicht mehr nach Hause kommt. Oder das tödlich verletzte Opfer, was gar nichts für den Unfall konnte.“


Im Jahr 2016 gab es Osthessen über 11.000 Verkehrsunfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit. 24 Personen wurden dabei getötet, 270 weitere schwer verletzt. 1.700 Betroffene erlitten leichte Verletzungen. Zumindest am Tag der europaweiten Kontrollen, so Schäfer weiter, gebe es regelmäßig weit weniger Verkehrsunfälle, als an allen anderen Tagen im Jahr.


Im Landkreis Fulda wurden am Mittwoch in Michelsrombach, auf der Landstraße zwischen Petersberg und Margretenhaun und bei Hofbieber kontrolliert. Der Nachbarkreis Hersfeld-Rotenburg, der Vogelsbergkreis und der Main-Kinzig-Kreis nahmen ebenfalls am „Speedmarathon“ teil.

Von den Messstellen in Osthessen meldet die Polizei bis 15.00 Uhr die festgestellten Zahlen und
Beanstandungen:

Landkreis Fulda: 231 gemessene Fahrzeuge mit nur 9 (!) Geschwindigkeitsverstößen, davon 7 im Bereich der Verwarnungsgelder (bis 35 Euro) und zweimal als Bußgeld. Eine weitere Verkehrsordnungswidrigkeit wurde verwarnt. Im Bereich Hilders fuhr ein Pkw-Fahrer mit 102 Km/h in der 70er Zone. Bei Margretenhaun war der schnellste Fahrer mit 91 km/h statt der erlaubten 70 km/h im Messbereich unterwegs.

Landkreis Hersfeld-Rotenburg: BAB A7, bis 11.40 Uhr, Durchlauf von 6.816 Fahrzeugen, davon 147 Verstöße, alle im Verwarnungsgeldbereich. Übertretungen der Höchstgeschwindigkeit lediglich 2,15 Prozent, aus Erfahrung weiß die Polizei, dass es sich an anderen Tagen um 6 bis7 Prozent handelt.

Vogelsbergkreis: An den beiden Messstellen im Vogelsbergkreis wurden bislang 94 Fahrzeuge gemessen. Davon wurden lediglich 11 Verwarnungsgelder verhängt (bis 35 Euro). Ansonsten bleiben noch zwei sonstige Verkehrsordnungswidrigkeiten. Auch im Vogelsberg bislang eine sehr gute Bilanz und disziplinierte Autofahrer!  (mr/PM) +++


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