Symbolbild: Pixabay

06.01.17 - BAD KISSINGEN

Höchste Gästezahl seit Aufzeichnungsbeginn

Eine Viertelmillion Menschen reisten 2016 nach Bad Kissingen

Das Bayerische Staatsbad Bad Kissingen blickt auf ein äußert erfolgreiches Jahr 2016 zurück: Gleich zwei Rekordwerte seit den 1990ern sind zu vermelden, heißt es in einer Pressemitteilung. Die vorläufige Auswertung verzeichnet mit 253.247 Gästeanreisen ein Plus von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und stellt damit erneut einen Rekord seit Aufzeichnungsbeginn dar. Die Übernachtungen übersteigen zum dritten Mal in Folge die Grenze von 1,6 Millionen. Im Bereich der Übernachtungen erzielt Bad Kissingen mit 1.633.065 Nächten ein Plus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr und erreicht damit die höchste Anzahl an Gästeübernachtungen seit 20 Jahren (1996: 1.808.544 Nächte). Damit setzt Bad Kissingen den positiven Trend der letzten Jahre weiter fort.

Der aktuelle Stand der Auswertung weist mit 253.247 Gästeanreisen im Jahr 2016 insgesamt 4.262 Anreisen mehr als im Vorjahr aus. In Sachen Gästeübernachtungen bewegt sich die Zahl für 2016 vorläufig bei 1.633.065. Das sind 15.913 Übernachtungen mehr als in 2015. "In beiden Bereichen haben wir die besten Ergebnisse seit Jahren erreicht. Wir können damit die konstant positive Entwicklung auf hohem Niveau in den letzten Jahren fortsetzen, die wesentlich von den Spitzenleistungen der Leistungsträger in der Hotellerie und im Gesundheitssektor abhängt. Für Bad Kissingen und die Bayerische Staatsbad Bad Kissingen GmbH ist dies ein Ansporn, das Angebot weiterzuentwickeln, zu profilieren und dadurch im Wettbewerb deutlich wahrnehmbar zu positionieren", wertet Frank Oette, Kurdirektor und Geschäftsführer der Bayerischen Staatsbad Bad Kissingen GmbH, das Ergebnis.

Gerade im Gesundheitstourismus hat deshalb ein Bad Kissinger Expertenforum aus der gesamten Bandbreite der örtlichen Leistungsträger, der Hotellerie, dem Tourismus, der Gesundheitswirtschaft sowie der Stadt und der Staatsbad GmbH eine deutliche Profilierung im Netzwerk "Mentale Gesundheit und Gesunder Lebensstil in Bad Kissingen" erarbeitet. Aufgrund noch folgender Meldungen aus den Betrieben, die im Laufe der nächsten Wochen zu erwarten sind, werden sich die vorläufigen Zahlen weiter positiv entwickeln. Für die Auswertung wurden sämtliche Beherbergungsbetriebe wie Ferienwohnungen, Pensionen, Hotels, Campingplätze, Kliniken und Sanatorien berücksichtigt.

Anders als bei den noch folgenden Zahlen des Landesamts für Statistik sind hier auch Betriebe unter zehn Betten berücksichtigt. 2016 lag die Aufenthaltsdauer bei 6,4 Tagen. 2015 waren es noch 6,5 Tage. Um bei einer weiter sinkenden Aufenthaltsdauer ein gleichbleibendes Übernachtungsvolumen zu erreichen, sind mehr Gästeanreisen nötig, heißt es weiter. Im allgemeinen Deutschlandtourismus ist dieser Trend ebenfalls sichtbar: Urlauber verreisen häufiger, dafür kürzer. Zugleich bedeutet dies aber, dass Destinationen immer größere Anstrengungen unternehmen müssen, um im Wettbewerb zu überzeugen und mehr Gäste für einen Aufenthalt zu gewinnen. "Deshalb setzen wir für Bad Kissingen das vorhandene Marketing-Budget sehr gezielt ein. Mit effektiven Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen wollen wir immer mehr potenzielle Gäste erreichen und von einer Reise nach Bad Kissingen überzeugen", verdeutlicht Kathrin Betzen, Leiterin der Marketingabteilung der Bayerischen Staatsbad Bad Kissingen GmbH.

Seit dem Jahr 2000 hat sich die Anzahl an Beherbergungsbetrieben in Bad Kissingen von ehemals 355 auf 181 (minus 49 Prozent) reduziert. In diesem Zusammenhang ist auch ein Rückgang an Betten zu vermerken. Heute gibt es 7.277 Betten (2000: 9.631 Betten), das sind 24,35 Prozent weniger als noch vor 17 Jahren. Bemerkenswert ist der Zuwachs an Gästeanreisen im freien Tourismus. Im Vergleich zum Vorjahr entschieden sich 4.495 zusätzliche Privatzahler für eine Reise nach Bad Kissingen. Insgesamt waren es 224.297 Personen (2015: 219.802 Personen).

Sie generierten 843.786 Übernachtungen, das entspricht einer Steigerung von 13.869 Nächten im Vergleich zum Vorjahr (2015: 829.923 Privat-Nächte). Damit entfielen 51,67 Prozent aller Übernachtungen auf Privatgäste. 48,33 Prozent der Gesamtübernachtungen wurden durch 28.950 Klinikgäste generiert. Knapp die Hälfte aller Übernachtungen werden also durch rund elf Prozent der Gäste generiert. "Dies macht deutlich, wie abhängig die Zahlen von den großen Anbietern im Gesundheitsbereich sind. Durch die langen Aufenthaltsdauern, 2016 im Klinikbereich durchschnittlich 27 Tage, generieren rund elf Prozent aller Gäste knapp die Hälfte der Übernachtungen", macht Frank Oette deutlich. (pm) +++




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