05.01.17 - GERSFELD

Schwierige Lage

Nach Wasserrohrbruch: stundenlang kein Wasser in mehreren Straßen

Nach einem langen Arbeitstag nach Hause zu kommen und dann feststellen zu müssen, dass kein Wasser aus dem Hahn kommt, ist bitter. So ging es gestern Abend den Bewohnern mehrer Straßenzüge in der Gersfelder Innenstadt. Wie zu vermuten war ein Wasserrohrbruch ursächlich. Gegen 13:30 Uhr war der Gersfelder Wassermeister Thomas Grösch darauf aufmerksam gemacht worden, dass in der Nähe der Treppenanlage zur Waldthausenstraße Wasser aus dem Untergrund sprudelte. Tatsächlich war dort ein Rohr geplatzt, das in 3,50 Meter Tiefe auch noch sehr schwer erreichbar war. Normalerweise liegen Wasserrohre zwischen 1,50 und 2 Meter tief unter der Erde. Die Ursache für den Rohrbruch war aber keineswegs Frost, erklärt der Wassermeister. "Rohrbrüche passieren das ganze Jahr über - auch im Hochsommer. Das kann wegen Materialermüdung sein oder andere Gründe haben." Man habe sofort die Fuldaer Firma Gehring informiert, die im Landkreis Fulda bei solchen Havarien Bereitschaftsdienst hat, und versucht den Schaden so schnell wie möglich zu beheben.

Fotos: Stadtwerke Gersfeld

Für die Reparaturarbeiten musste natürlich die Wasserzufuhr unterbrochen werden, so dass die Anwohner der betroffenen Straßen vergeblich an den Wasserhähnen drehten. Deshalb organisierte Grösch die Feuerwehr, fuhr mit zwei Mitarbeitern die Gegend ab und machte mit Lautsprecherdurchsagen auf diesen Missstand und dessen Ursache aufmerksam. Natürlich konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand sagen, wie lange der "wasserlose Zustand"  andauern würde. Und wer zu dieser Zeit noch nicht zuhause war, wunderte sich beim Heimkommen natürlich darüber, dass es kein Wasser gab.

Nach einigen unabsehbaren Schwierigkeiten - erst die dritte Schelle war richtig dicht, weil das Rohr offenbar unförmig war - konnte das Leck gegen 22 Uhr endlich abgedichtet und das Wasser wieder angestellt werden. Unter anderem war auch der Gersfelder Hof von der Havarie betroffen, der seine "wasserlosen"Gäste vertrösten musste. Dort habe sich aber niemand beschwert - der Rohrbruch sei nun mal höhere Gewalt, sagt ein Mitarbeiter der Stadtwerke. Wassermeister Grösch, der trotz seines Urlaubs die ganze Zeit im Einsatz war, bittet die betroffenen Gersfelder um Verständnis für die unvorhersehbare Situation. Er und seine Kollegen sind für solche Fälle unter der Telefonnummer 0151/65624851 jederzeit zu erreichen.+++





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